2018

2018

Am Samstag den 9. Juni 2018 war es so weit!

Premiere für unsere erste Teilnahme bei den BURNING ROADS RADMARATHON in Ochtrup.

Wir (Hakan, Daniel, Stefan und Kai) entschieden uns für die Einsteiger-Runde (den Schnupperkurs).

Für uns (außer Stefan) war es die bisher längste „Fahrradtour“ ⇒ 210 Kilometer mit rund 800 Höhenmeter.

Monate im voraus haben wir uns für diese Veranstaltung angemeldet und die heiß begehrten Startplätze gesichert. Desto näher der Termin kam umso mehr fragten wir uns, ob und wie wir die Strecke schaffen (außer Stefan)?!

„Oh je… ich habe uns für einen 25er-Schnitt angemeldet!“

„Ach… das sollten wir schaffen! Die Rennradreifen rollen doch von allein!“

„Wir machen uns kein Stress! Es ist kein Wettrennen! Der Weg ist das Ziel und ankommen ist ALLES!“

Dann war es soweit! Um 06:00 Uhr klingelte der Wecker in Mettmann! Mit dem Sprinter ging es zunächst nach Wuppertal, wo ich (Kai) Hakan und Daniel abholte. Die Fahrräder gut verstaut und los ging es… ab nach Ochtrup!

Aber halt… durchzählen… Kai (der Fahrer), Hakan und Daniel (Beifahrer)… wo ist Stefan???

Keine Sorge… Stefan treffen wir vor Ort. Er hatte sich dazu entschieden die rund 130 Kilometer von Mettmann nach Ochtrup mit dem Fahrrad zu fahren (Einrollen?!). Während Stefan mit Sack & Pack auf dem Fahrrad anreiste, fuhren wir gegen kurz nach 07:00 Uhr mit dem Sprinter aus Wuppertal los.

Stefans Fahrrad

Als wir gegen 08:30 Uhr in Ochtrup ankamen, wurden wir von Stefan bereits erwartet.

Schnell noch die letzten Erledigungen und ab auf die Strecke. Da es mittlerweile kurz vor 09:00 Uhr war, rollten wir tatsächlich als die aller Letzten von insgesamt 500 Starter los.

Die Letzten am Start! Es ist kurz vor 09:00 Uhr!
Anmeldung… wir sind auch schon da!

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Und dann passierte es! Wir Marathon-Neulinge pedalierten und pedalierten! Nur selten zeigte der Tacho eine Geschwindigkeit im 20er-Bereich. Schwups… da waren die ersten 40 Kilometer weg! Nach einer kurzen Verpflegungspause ging es weiter und schließlich kamen wir in Bad Rothenfelde an. Dort… in einem Biergarten auf einem Camping Platz, gab es dann eine super tolle Mitagsverpflegung (Pasta mit Soße und Salat).

Mittagspause

 

Schließlich fuhren wir nach einer etwas längeren Verweildauer weiter und kamen (nicht als letzte) im Ziel an.

Ziel erreicht

Es wäre gelogen, wenn wir jetzt sagen bzw. schreiben würden, dass die Tour eine Kleinigkeit war! ⇒ das war es nämlich NICHT!

Für mich kann ich berichten, dass insbesondere die letzten 10 Kilometer vor der Mittagspause sehr schmerzhaft waren. Von den Händen über den Rücken bis zum Po tat mir alles weh. Es machten sich Gedanken breit, wo ich mich fragte… warum ich das eigentlich mache?! Und irgendwie hatte ich keine Lust mehr auf die noch bevorstehenden 100 Kilometer!

Doch nach der etwas längeren Pause und den leckeren Nudeln im Magen… rollten sich die nächsten 100 Kilometer wieder sehr gut, sodass ich zu meinem Fazit komme… das war super! Nächstes Jahr fahre ich dort wieder mit. Beim abschließenden Zusammensitzen stellte sich dann heraus, dass ich mit meinem Fazit nicht alleine bin 😉

Ach ja… aufgrund von ein paar unnötigen Rollbewegungen fuhren wir letztendlich 215 Kilometer mit einer Durchschnittsgeschwindigkeit von rund 30 km/h.

Und wer diesen Bericht nochmal in „Bewegtbilder“ sehen möchte, kann sich hier einen kurzen Film anschauen:

 

Übrigens… Stefan ist dann mit uns im Sprinter zurück gefahren und hat dreiviertel der Fahrt tief und fest geschlafen 🙂

 

Wer sich für nächstes Jahr vorbereiten möchte… hier findet ihr die Strecke, unsere dazugehörige Auswertung und die passenden GPX Koordinaten zum nachfahren: