Ruhrtal-Radweg

Vorwort

Für das Jahr 2019 haben wir uns etwas Neues überlegt. Bisher war es so, dass das 24h-Rennen in Duisburg unser jährliches Abteilungs-Highlight war. Sowohl organisatorisch als auch konditionell wurden wir dabei teilweise an unsere Grenzen geführt.

Im Jahr 2018 beendeten wir (vorerst) unsere Teilnahme bei diesem sportlichen Megaevent mit einer herausragenden Leistung:

Hier geht es zum 24h-Rennen in Duisburg (2018)

Zukünftig wollen wir mit unserem Jahres-Highlight eine Veranstaltung bieten, die für eine größere Gruppe unserer Abteilungsmitglieder eine aktive Teilnahme ermöglicht. Deshalb konzentrieren wir uns nun auf touristische Radwanderungen.

Ein guter Start

Als Premiere folgten wir dieses Jahr dem Ruhrtal-Radweg.

Mit acht Teilnehmern verzeichneten wir eine ansehnliche Gruppenstärke wodurch bewiesen war, dass unser neues Konzept bei den Mitgliedern unserer Radsportabteilung gut ankommt.

Programmablauf

Am Freitag den 24.05.2019 reisten die ersten sechs Teilnehmer nach Winterberg an. Hierfür war ein „Bustransfer“ organisiert.

Zentral in Winterberg gelegen bezogen wir unsere Gästezimmer in einer Pension mit Frühstückangebot und Garage für unsere Fahrräder.

Es folgte eine erste Ausfahrt mit den Fahrrädern zum „Bikepark“ sowie zur Ruhrquelle.

Von links: Kai, Georg, Dietmar, Peter, Karsten (Fotograf: Willi)
Von links: Karsten, Willi, Georg, Peter, Dietmar, Kai

Am Samstag den 25.05.2019 reisten Michael (Gischi) und Martin (Jake) an, sodass wir nach einem ausgiebigen Frühstück komplett unsere Reise beginnen konnten.

Vom Startpunkt des Ruhrtal-Radwegs in Winterberg ging es zunächst hoch zur Ruhrquelle.

Start des Ruhrtal-Radwegs
Die Ruhrquelle

Es folgten abwechslungsreiche 125 Kilometer bis nach Schwerte, wo wir im Hotel Reichshof unseren Zwischenstopp einlegten. Bis dorthin verbuchten wir rund 780 Höhenmeter und 1.360 Abfahrtsmeter. Nach knapp 6 1/2 Stunden war das ziel erreicht.

Am Sonntag den 26.05.2019 wurde die zweite und letzte Etappe „erradelt“.

Erneut wurde die 100 Kilometer-Marke gebrochen. Zunächst ging es der Ruhr entlang von Schwerte bis nach Essen-Kettwig, wo sich dann teilweise unsere Wege trennten.

Jake konnte einfach nicht genug bekommen. Mit seinem Reise-Abenteuer-Rad folgte er der Ruhr weiter bis zur Mündung in den Rhein bei Duisburg, von wo es dann natürlich weiter auf dem Fahrrad zurück nach Mettmann ging.

Gischi bog in Essen-Kettwig auf den Panoramaradweg ab und folgte diesen in südliche Richtung. Sein Ziel war Hilden.

Karsten, Peter, Georg, Dietmar, Willi und Kai suchten die letzten Höhenmeter im „Esel“ und radelten über Ratingen zurück nach Mettmann, wo sich die Gruppe trennte. Für Willi und Peter ging es nämlich weiter auf dem Fahrrad Richtung Düsseldorf bzw. Langenfeld.

Auch die zweite Etappe war landschaftlich sehr abwechslungsreich und angenehm zu „erradeln“.

Mit dem Hengsteysee, dem Harkortsee und dem dortigen Ruhr-Viadukt, der Ruhrtalbahn und der angrenzenden Zeche Nachtigall Witten I sowie die Überfahrt mit der Ruhrtalfähre und dem Kemnader See war die zweite Etappe mit zahlreichen „Highlights“ gespickt.

Hengsteysee
Entlang der Ruhrtalbahn
Ruhr-Wehr

Weitere Impressionen unserer Reise könnt ihr in der dazugehörigen Foto-Galerie betrachten.

Fazit

Unsere Auftaktveranstaltung war ein voller Erfolg. Wir wurden darin bekräftigt, dass auch zukünftig unsere jährlichen Highlightveranstaltungen in dieser Art stattfinden werden. Hierfür sind natürlich Ideengeber und freiwillige „Planer“ herzlichst eingeladen.